Künstliche Intelligenz

KI-Agentur aus Köln für den Mittelstand

Weniger Präsentation, mehr laufende Anwendungen. Und eine klare Ansage, wenn sich etwas nicht lohnt.

Was eine KI-Agentur tatsächlich tut

Der Begriff wird gerade von sehr unterschiedlichen Anbietern benutzt. Manche meinen damit, dass sie Texte mit ChatGPT schreiben lassen. Andere verkaufen Workshops, in denen erklärt wird, wie man einen Prompt formuliert. Beides hat seine Berechtigung, ist aber nicht das, was ein Unternehmen weiterbringt, das konkret etwas verändern will.

Wir verstehen darunter drei Dinge: herauszufinden, welche Aufgaben in deinem Betrieb sich überhaupt für Sprachmodelle eignen, diese Anwendungen zu bauen und anzubinden, und dafür zu sorgen dass sie im Alltag laufen statt nach vier Wochen wieder einzuschlafen. Der letzte Punkt ist der schwierigste und wird am häufigsten weggelassen.

Unsere Kunden sind überwiegend Mittelstand aus Köln und dem Umland. Betriebe mit fünf bis dreihundert Leuten, in denen jemand eine Idee hat, aber niemand Zeit, sich ein halbes Jahr in das Thema einzuarbeiten. Genau diese Lücke füllen wir.

Wo künstliche Intelligenz wirklich trägt

Assistenten, die aus deinen Unterlagen antworten

Die mit Abstand nützlichste Anwendung. Ein Sprachmodell allein rät, wenn es etwas nicht weiß. Hängt man es an deine eigenen Dokumente, ändert sich das: Es sucht zuerst die passende Stelle in deinen Unterlagen und formuliert die Antwort daraus, mit Quellenangabe. Damit lassen sich Handbücher, Preislisten, Verträge und interne Regelwerke durchsuchbar machen, ohne dass jemand sie umschreibt.

Im Kundenkontakt beantwortet so ein Assistent auf deiner Website die immer gleichen Fragen. Intern nimmt er neuen Mitarbeitenden das Suchen ab. In beiden Fällen ist entscheidend, dass er sagt wenn er etwas nicht weiß, statt eine plausible Antwort zu erfinden.

Dokumente auslesen und vorsortieren

Rechnungen, Lieferscheine, Bewerbungen, Schadensmeldungen. Was heute jemand öffnet, liest und in ein Feld tippt, kann in vielen Fällen vorbereitet werden. Der Mensch prüft und gibt frei, statt abzutippen. Das ist unspektakulär und spart in der Summe die meiste Zeit.

Texte im Hintergrund

Produktbeschreibungen aus Datenblättern, Zusammenfassungen langer Protokolle, Übersetzungen für den ersten Entwurf. Nicht für den fertigen Auftritt nach außen, sondern für Material, das ohnehin überarbeitet wird. Der Zeitgewinn liegt darin, dass niemand mehr vor einem leeren Blatt sitzt.

Auswertung von Freitext

Bewertungen, Umfragen, E-Mails, Servicetickets. Wenn tausend Rückmeldungen vorliegen, liest sie niemand. Ein Modell kann sie gruppieren und die häufigsten Punkte herausziehen. Das Ergebnis muss man kritisch lesen, aber es ist deutlich besser als der bisherige Zustand, nämlich gar keine Auswertung.

Und wo sie es nicht tut

Überall dort, wo eine falsche Antwort teuer wird und niemand nachprüft. Rechtsauskünfte, medizinische Einschätzungen, verbindliche Preiszusagen, Buchungen ohne Kontrolle. Sprachmodelle sind darauf ausgelegt, plausibel zu klingen, nicht darauf, richtig zu liegen. Diese beiden Dinge fallen meistens zusammen, aber eben nicht immer, und man sieht dem Ergebnis den Unterschied nicht an.

Ebenfalls kritisch: Aufgaben, die selten vorkommen. Eine Automatisierung, die dreimal im Jahr läuft, kostet mehr Pflege als sie spart. Und alles, wofür es bereits eine gute, günstige Standardlösung gibt. Wir sagen dir das, bevor du Geld ausgibst, auch wenn das für uns kurzfristig unbequem ist.

  • Erst ein kurzer Test mit echten Daten, dann die Entscheidung über den Ausbau
  • Jede Anwendung mit klarer Grenze, was sie darf und was ein Mensch freigibt
  • Antworten mit Quellenangabe, damit Ergebnisse überprüfbar bleiben
  • Transparente laufende Kosten, inklusive der Abrechnung beim Modellanbieter
  • Dokumentation, mit der auch ein anderer Dienstleister weiterarbeiten kann

Wo deine Daten landen

Die häufigste und berechtigtste Frage. Wenn ein Mitarbeiter Kundendaten in ein kostenloses Chatfenster tippt, verlässt du kontrolliertes Gebiet. In einem sauber gebauten Projekt läuft das anders: Die Verarbeitung findet über Geschäftszugänge statt, bei denen die Anbieter zusichern, Eingaben nicht zum Training zu verwenden, und es gibt einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Wo der Serverstandort liegt, klären wir vorher und schriftlich.

Für besonders sensible Fälle gibt es die Möglichkeit, ein Modell auf eigener Hardware oder bei einem europäischen Anbieter zu betreiben. Das ist teurer und in der Qualität etwas schwächer, für manche Branchen aber die einzige gangbare Variante. Was für dich passt, entscheidet sich an der Art der Daten und nicht an der Vorliebe des Dienstleisters.

Ein Punkt, den viele übersehen: Seit Anfang 2025 verlangt die europäische KI-Verordnung von Unternehmen, die solche Systeme einsetzen, dass ihre Mitarbeitenden ausreichend geschult sind. Was das im Einzelfall bedeutet, gehört mit deiner Rechtsberatung besprochen. Wir liefern die technische Seite und eine Einweisung, die dokumentiert ist.

Was das kostet

Ein erster Test mit echten Daten, an dem man sieht ob die Idee trägt, liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Eine fertige, angebundene Anwendung bewegt sich je nach Umfang darüber. Dazu kommen laufende Kosten beim Modellanbieter, die sich nach Nutzung richten und bei den meisten Anwendungen im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Monatsbereich liegen.

Wir fangen bewusst klein an. Ein Test über zwei bis drei Wochen kostet überschaubar und beantwortet die einzige Frage, die zählt: Kommt bei deinen echten Daten etwas Brauchbares heraus. Wenn nein, hast du wenig verloren und eine klare Antwort. Das ist uns lieber als ein großes Projekt, das nach einem halben Jahr im Sand verläuft.

Wie ein Projekt abläuft

Zuerst ein Gespräch über die Abläufe, nicht über die Technik. Wir fragen, was bei dir oft passiert, lange dauert und niemandem Spaß macht. Daraus entsteht eine kurze Liste möglicher Anwendungen mit einer groben Einschätzung von Aufwand und Nutzen. Dann wählst du eine aus.

Danach der Test mit echten Daten, ausdrücklich nicht mit Beispieldaten, weil die immer funktionieren. Wenn das Ergebnis überzeugt, bauen wir die fertige Lösung, binden sie an deine Systeme an und schulen die Leute, die damit arbeiten. Die technische Umsetzung übernimmt dabei unsere Entwicklung, wenn Schnittstellen zu vorhandener Software nötig sind.

Geht es weniger um einen Assistenten als um wiederkehrende Abläufe im Hintergrund, ist der passende Einstieg die Automatisierung von Prozessen. Und wenn du willst, dass Kunden dich über KI-Systeme überhaupt erst finden, gehört das zu Sichtbarkeit in der KI-Suche.

Häufige Fragen zu KI-Projekten

Wir sind zwölf Leute. Lohnt sich das überhaupt?

Manchmal ja, manchmal nicht. Entscheidend ist nicht die Betriebsgröße, sondern wie oft eine Aufgabe anfällt. Wenn bei euch täglich zwanzig Anfragen mit denselben fünf Fragen kommen, lohnt sich ein Assistent auch bei zwölf Leuten. Wenn es fünf Anfragen pro Woche sind, wahrscheinlich nicht.

Was, wenn die Anwendung Unsinn ausgibt?

Das passiert und muss eingeplant werden. Deshalb bauen wir Anwendungen so, dass Quellen mitgeliefert werden und ein Mensch freigibt, bevor etwas nach außen geht. Vollautomatik ohne Kontrolle empfehlen wir nur dort, wo ein Fehler folgenlos bleibt.

Braucht ihr Zugriff auf unsere gesamten Daten?

Nein, nur auf den Ausschnitt, um den es geht. Für einen Assistenten zu Produktfragen brauchen wir Produktunterlagen und sonst nichts. Was wir sehen und wie lange, halten wir vorher schriftlich fest.

Bindet uns das an einen bestimmten Anbieter?

Wir bauen so, dass sich das Modell austauschen lässt. Der Markt bewegt sich schnell, und was heute das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat, ist in einem Jahr überholt. Eine Anwendung, die nur mit einem einzigen Anbieter funktioniert, ist ein vermeidbares Risiko.

Macht ihr auch Schulungen für unser Team?

Ja, meistens als halbtägiger Termin zu den Werkzeugen, die bei euch tatsächlich im Einsatz sind. Allgemeine Einführungen ohne Bezug zum Arbeitsalltag bringen erfahrungsgemäß wenig. Die Teilnahme dokumentieren wir, das ist im Hinblick auf die Schulungspflicht sinnvoll.

Passend dazu im Blog

Wir haben zu diesem Themenfeld ein paar Beiträge geschrieben, in denen Details stehen, die hier den Rahmen sprengen würden.

Dein Projekt

Eine Idee,
aber unklar ob sie trägt?

Erzähl uns, welche Aufgabe bei euch am meisten Zeit frisst. Wir sagen dir, ob sich dafür ein Test lohnt oder ob du das Geld besser woanders einsetzt.

Projekt anfragen

Oder direkt: info@digital-unit.de