Weil der Kunde, der deine Website gut fand, sich über die Visitenkarte wundern soll.
Der Anteil von Gedrucktem an unserer Arbeit ist über die Jahre kleiner geworden, verschwunden ist er nicht. Es gibt Situationen, in denen ein Bildschirm nicht funktioniert: der Termin beim Kunden, die Messe, das Fahrzeug vor der Baustelle, der Aushang im Wartezimmer. Und es gibt Branchen, in denen eine ordentlich gemachte Mappe immer noch mehr wiegt als jede Präsentation.
Was sich geändert hat, ist die Reihenfolge. Früher entstand das Erscheinungsbild auf Papier und wurde danach irgendwie ins Netz übertragen. Heute ist es umgekehrt: Die digitale Anwendung gibt die Regeln vor, weil dort die meisten Kontakte stattfinden. Gedrucktes muss sich einfügen, nicht umgekehrt.
Wir machen deshalb Print überwiegend für Kunden, deren Auftritt wir ohnehin betreuen. Das ist kein Zwang, spart dir aber die Abstimmungsschleifen zwischen zwei Dienstleistern, die sich beide für zuständig halten.
Visitenkarten, Briefbogen, Umschläge, Stempel, Mappen, Rechnungsvorlagen. Der unspektakuläre Grundstock, der aber jeden Tag rausgeht. Wir liefern die Vorlagen so, dass du Briefe im Textprogramm selbst schreiben kannst, ohne dass die Gestaltung verrutscht.
Von der zweiseitigen Preisliste bis zum Imageheft. Wichtiger als das Aussehen ist hier die Struktur: Was steht auf der ersten Doppelseite, was kommt später, wo hört jemand auf zu lesen. Diese Fragen sind dieselben wie im Netz, nur dass man beim Papier nicht nachträglich korrigieren kann.
Rollup, Messewand, Plakate, Banner. Hier zählt vor allem Reduktion, weil aus drei Metern Entfernung niemand einen Fließtext liest. In der Regel funktioniert eine Aussage, ein Bild und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme besser als jede vollgepackte Fläche.
Fahrzeuge, Schaufenster, Schilder am Gebäude. Technisch das anspruchsvollste Feld, weil Material, Untergrund und Anbringung mitentscheiden, wie das Ergebnis aussieht. Wir arbeiten dafür mit Betrieben in Köln zusammen, die das seit Jahren machen, und liefern die Daten in der Form, die sie brauchen.
Für Fachzeitschriften, Vereinshefte, lokale Blätter. Jede Publikation hat eigene Vorgaben zu Maßen, Farbraum und Anlieferung. Wir kümmern uns darum, damit die Anzeige nicht am Abgabetag zurückkommt.
Die drei häufigsten Gründe für eine Reklamation lassen sich vorher ausschließen. Erstens der fehlende Anschnitt: Wenn ein Bild bis an den Rand gehen soll, muss es über das Endformat hinausragen, üblicherweise drei Millimeter, weil beim Schneiden minimal versetzt wird. Fehlt das, hat das Ergebnis weiße Ränder.
Zweitens der Farbraum. Was am Bildschirm leuchtet, ist im Vierfarbdruck nicht immer erreichbar. Kräftige Blau- und Orangetöne wirken gedruckt oft matter, als man erwartet. Wenn eine Hausfarbe exakt sitzen muss, führt der Weg über eine definierte Sonderfarbe, was den Druck teurer macht, aber verlässlich ist.
Drittens die Auflösung. Ein Bild, das auf einer Website gut aussieht, ist für ein Plakat meistens zu klein. Als Faustregel gelten dreihundert Bildpunkte pro Zoll im Endformat, bei Großflächen darf es weniger sein, weil aus der Entfernung betrachtet wird. Wir prüfen das vor der Freigabe, damit die Überraschung nicht erst nach dem Druck kommt.
Wir schreiben dir keine Druckerei vor. Wenn du seit Jahren mit einem Betrieb in Köln arbeitest, liefern wir dorthin. Wenn du keine hast, empfehlen wir je nach Auflage und Anspruch: Für Kleinauflagen sind Onlinedruckereien preislich kaum zu schlagen, bei Sonderfarben, ungewöhnlichem Papier oder Veredelung ist ein Betrieb vor Ort die bessere Wahl, weil man dort einen Andruck ansehen kann.
Beim Papier lohnt sich Nachdenken mehr als beim Layout. Dasselbe Motiv auf mattem Naturpapier und auf glänzend gestrichenem wirkt wie zwei verschiedene Entwürfe. Wir schicken dir Muster, bevor eine größere Auflage läuft. Bei Visitenkarten macht auch die Grammatur einen spürbaren Unterschied: Alles unter dreihundert Gramm fühlt sich in der Hand nach Aushilfslösung an, und genau dieser erste Eindruck ist der Zweck des Objekts.
Ein wiedererkennbares Erscheinungsbild entsteht nicht dadurch, dass überall dasselbe Logo klebt. Es entsteht durch gleiche Farbwerte, dieselbe Schriftfamilie, vergleichbare Abstände und einen einheitlichen Bildstil. Genau das geht verloren, wenn Website und Drucksachen von zwei Dienstleistern kommen, die nie miteinander reden.
Deshalb entstehen bei uns beide Seiten aus denselben Vorgaben. Wenn wir den digitalen Auftritt gestaltet haben, liegen Farbwerte und Schriften ohnehin fest. Kommt Print zuerst, halten wir die Werte so fest, dass sie im Netz umsetzbar bleiben. Manche Farbkombination funktioniert gedruckt hervorragend und fällt am Bildschirm bei den Kontrastanforderungen durch.
Es gibt reichlich Anbieter, bei denen man Visitenkarten aus einer Auswahl zusammenklickt. Für einen Verein oder einen Nebenerwerb ist das völlig ausreichend, und wir reden es niemandem aus. Der Unterschied zeigt sich erst, wenn mehrere Dinge nebeneinander liegen: Visitenkarte aus Vorlage A, Flyer aus Vorlage B, Website in einer dritten Handschrift. Dann wirkt der Auftritt zusammengesucht, obwohl jedes Einzelstück für sich ordentlich aussieht.
Deshalb legen wir bei jedem Projekt eine knappe Regelseite an: Farbwerte für Bildschirm und Druck, Schriften mit Schnitten, Mindestgrößen für das Logo, Abstände. Zwei Seiten, keine dreißig. Damit kann auch jemand anderes später etwas gestalten, ohne dass es aus der Reihe fällt.
Eine Geschäftsausstattung mit Visitenkarte, Briefbogen und Vorlagen liegt im hohen dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich, ein mehrseitiger Prospekt darüber, abhängig von Umfang und Bildmaterial. Druckkosten kommen dazu und rechnest du direkt mit der Druckerei ab, damit keine Aufschläge über uns laufen.
Nicht lohnen tut sich Print, wenn niemand einen Plan hat, wohin die Sachen sollen. Fünftausend Flyer im Lager sind kein Marketing, sondern ein Regalproblem. Wenn du Reichweite willst, ist in den meisten Fällen bezahlte digitale Werbung messbarer und billiger. Wir sagen dir das auch, wenn du mit einer Flyeranfrage kommst.
Auf Wunsch ja. Manche Kunden wollen sie, um später selbst kleine Anpassungen zu machen, andere nicht. Wir halten offene Daten nicht zurück, um Folgeaufträge zu sichern.
Ja, wenn es in einer Form vorliegt, die sich sauber skalieren lässt. Wenn du nur eine kleine Bilddatei hast, zeichnen wir es nach, damit es auf einer Messewand nicht verpixelt. Das ist ein überschaubarer Posten und lohnt sich fast immer.
Wir organisieren ihn, abgerechnet wird aber direkt zwischen dir und der Druckerei. So siehst du, was der Druck tatsächlich kostet, und wir haben kein Interesse an einer höheren Auflage.
Geschäftsausstattung etwa zwei bis drei Wochen bis zur Druckfreigabe, größere Broschüren entsprechend länger. Der Druck selbst dauert je nach Betrieb und Veredelung drei Tage bis zwei Wochen. Wenn ein Messetermin ansteht, planen wir rückwärts und sagen dir, wann wir Inhalte brauchen.
Wir haben zu diesem Themenfeld ein paar Beiträge geschrieben, in denen Details stehen, die hier den Rahmen sprengen würden.
Wir bringen beides auf einen Stand. Schick uns, was du aktuell im Einsatz hast, und wir sagen dir was sinnvoll ist.
Projekt anfragenOder direkt: info@digital-unit.de