Für Seiten, die schon laufen und langsam auseinanderfallen. Und für alle, die keine Lust auf Updates haben.
Es gibt technisch elegantere Systeme, und für manche Projekte setzen wir auch andere ein. Für die allermeisten Unternehmensseiten ist WordPress trotzdem die vernünftige Wahl, aus einem sehr praktischen Grund: Du findest jederzeit jemanden, der damit umgehen kann. Wenn wir morgen nicht mehr da wären, sitzt du nicht auf einem System, das niemand versteht.
Dazu kommt, dass die Bedienung für Redaktionsarbeit einfach ist. Einen Text ändern, ein Bild tauschen, eine Seite anlegen: Das kann jeder nach einer halben Stunde Einweisung, ohne Angst etwas kaputtzumachen. Genau dieser Punkt entscheidet darüber, ob eine Seite gepflegt wird oder zwei Jahre unverändert stehen bleibt.
Der Preis dafür ist Pflegeaufwand. WordPress bekommt regelmäßig Aktualisierungen, Erweiterungen ebenfalls, und wer beides ignoriert, hat irgendwann ein Sicherheitsproblem. Diesen Teil nehmen wir Kunden ab, weil er sonst erfahrungsgemäß liegen bleibt.
System, Theme und Erweiterungen werden regelmäßig aktualisiert, vorher gesichert und danach geprüft. Nicht automatisch über Nacht, weil ein fehlerhaftes Update dann bis zum nächsten Morgen unbemerkt bleibt. Wir schauen hin und melden uns, wenn wir etwas ändern mussten.
Tägliche Sicherungen an einem Ort außerhalb des Webservers. Wichtiger als die Sicherung selbst ist der Test: Wir spielen mindestens einmal eine vollständige Wiederherstellung durch, damit im Ernstfall klar ist, dass es funktioniert. Ein nie getestetes Backup ist eine Hoffnung, kein Sicherheitsnetz.
Bilder in passenden Größen und Formaten, Zwischenspeicher richtig eingestellt, überflüssige Skripte raus. Bei gewachsenen Seiten liegt hier fast immer der größte Hebel, oft ohne dass irgendetwas an der Gestaltung geändert werden muss.
Der häufigste Fall bei uns. Die Seite wurde vor Jahren woanders gebaut, der Kontakt ist abgerissen, niemand weiß mehr, was wo eingestellt ist. Wir arbeiten uns ein, dokumentieren was wir vorfinden und sagen dir ehrlich, ob sich Pflege lohnt oder ob ein Neubau günstiger kommt.
Neue Unterseiten, überarbeitete Struktur, zusätzliche Funktionen. Wenn dafür eigene Programmierung nötig ist, übernimmt das unsere Entwicklung, statt eine weitere Erweiterung aus dem Verzeichnis zu installieren.
Viele WordPress-Seiten sind mit einem grafischen Seitenbaukasten gebaut, weil das die Erstellung beschleunigt. Für den Moment ist das bequem, langfristig hat es zwei unangenehme Folgen. Erstens laden solche Seiten deutlich mehr Code als nötig, was sich in der Ladezeit niederschlägt und mit Optimierung nur begrenzt einzufangen ist. Zweitens bindet der Inhalt sich an das Werkzeug: Deaktivierst du es, bleibt eine Seite voller unlesbarer Platzhalter zurück.
Das heißt nicht, dass man solche Seiten sofort neu bauen muss. Es heißt, dass man es wissen sollte, bevor man Geld in Optimierung steckt, die an dieser Grenze endet. Wir sagen dir nach einem Blick auf die Seite, in welcher Situation du bist und was realistisch erreichbar ist.
Bei neuen Projekten bauen wir das Theme selbst, statt eines zu kaufen und umzufärben. Das dauert am Anfang etwas länger und macht die Seite dauerhaft leichter, schneller und änderbar. Wie das im Detail aussieht, steht beim Aufbau neuer Seiten.
Die Vorstellung vom gezielten Angriff auf das eigene Unternehmen ist meistens falsch. In der Praxis laufen automatische Programme durchs Netz, suchen bekannte Lücken in veralteten Erweiterungen und nutzen sie ohne jedes Interesse daran, wem die Seite gehört. Danach wird die Seite für Weiterleitungen, Werbemüll oder den Versand von Spam benutzt.
Unangenehm wird es weniger durch den Schaden an der Seite als durch die Folgen: Der Hoster sperrt den Zugang, Suchmaschinen markieren die Seite als unsicher, und E-Mails von deiner Domain landen wochenlang im Spam. Das Aufräumen dauert länger als der Angriff, und die Rankings brauchen danach Zeit.
Der Aufwand, das zu verhindern, ist dagegen klein: aktuelle Software, wenige Erweiterungen, vernünftige Passwörter, Zwei-Faktor-Anmeldung im Verwaltungsbereich und funktionierende Sicherungen. Nichts davon ist aufwendig, es muss nur jemand regelmäßig machen.
Beim ersten Blick in eine übernommene Seite finden wir regelmäßig zwischen zwanzig und vierzig installierte Erweiterungen. Ein Teil davon macht Dinge, die das System längst selbst kann. Ein anderer Teil wurde einmal für einen Zweck installiert, der seit Jahren nicht mehr existiert. Und ein dritter Teil wird vom Hersteller nicht mehr gepflegt, was in der Übersicht nicht auffällt, weil dort nur steht dass alles aktuell ist.
Jede dieser Erweiterungen lädt Code mit, greift ins System ein und ist eine mögliche Eintrittstür. Aufräumen ist deshalb fast immer der erste Schritt bei einer Übernahme und oft der mit der größten Wirkung, weil die Seite danach schneller läuft und weniger Angriffsfläche hat.
Wir gehen dabei nicht mit dem Rasenmäher vor. Jede Entfernung wird vorher geprüft und nach dem Abschalten wird kontrolliert, ob etwas fehlt. Was wir wegnehmen, dokumentieren wir, damit du in einem halben Jahr noch nachvollziehen kannst warum.
Wenn eine Anwendung im Kern aus Logik besteht und die Inhalte nebensächlich sind, ist ein Redaktionssystem der falsche Ausgangspunkt. Portale mit komplexen Rechten, Rechner mit vielen Abhängigkeiten oder Werkzeuge für den internen Gebrauch bauen wir lieber eigenständig. Das ist am Anfang teurer und danach deutlich stabiler.
Auch bei sehr großen Inhaltsmengen mit vielen Sprachen und Redakteuren stößt man an Grenzen. Diese Fälle sind selten, aber wenn du in einem davon steckst, sagen wir es lieber vorher.
Eine Grundbetreuung mit Updates, Sicherungen und Überwachung liegt im niedrigen dreistelligen Monatsbereich. Kommt ein festes Änderungskontingent dazu, bewegt sich das je nach Umfang darüber. Einmalige Aufräumarbeiten bei übernommenen Seiten rechnen wir getrennt ab, damit du siehst was Altlast ist und was laufender Aufwand.
Vor der Übernahme sehen wir uns die Seite an und sagen dir, was auf dich zukommt. Wenn dabei herauskommt, dass ein Neubau günstiger ist als drei Jahre Pflege eines verbauten Systems, sagen wir das ebenfalls. Für Kunden aus Köln, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Hürth, Frechen und dem Rhein-Erft-Kreis ist auch ein Termin vor Ort möglich, wenn interne Systeme mit im Spiel sind.
Ja, das ist bei uns der Regelfall. Wir sehen uns vorher an, in welchem Zustand die Seite ist, und sagen dir offen, ob wir sie sinnvoll betreuen können. Bei sehr verbauten Systemen lehnen wir auch mal ab, statt monatlich Geld für etwas zu nehmen, das ohnehin bald neu muss.
Textänderungen, Bildtausch, neue Unterseiten, kleine Anpassungen an Formularen. Nicht enthalten sind größere Umbauten und neue Funktionen, die kalkulieren wir vorher getrennt. Was in welche Kategorie fällt, klären wir im Zweifel vorher und nicht auf der Rechnung.
Wir überwachen die Erreichbarkeit und bekommen automatisch Bescheid, oft bevor du es merkst. An Werktagen kümmern wir uns umgehend. Für Betriebe, bei denen jede Stunde Ausfall zählt, vereinbaren wir eine feste Reaktionszeit, das ist dann aber ein eigener Punkt im Vertrag.
Ja, zum Monatsende. Du bekommst alle Zugänge, die Sicherungen und eine kurze Dokumentation über das, was wir eingerichtet haben. Wir halten niemanden über Kündigungsfristen.
Wir haben zu diesem Themenfeld ein paar Beiträge geschrieben, in denen Details stehen, die hier den Rahmen sprengen würden.
Schick uns die Adresse. Wir schauen drauf und sagen dir, was gerade im Argen liegt und was es kostet, das zu beheben.
Projekt anfragenOder direkt: info@digital-unit.de