Erst die Ziele, dann die Kanäle. Nicht andersherum, auch wenn es so schneller wirkt.
Die typische Geschichte klingt so: Irgendwann wurde eine Anzeigenkampagne geschaltet, ein Jahr später kam ein Newsletter dazu, dazwischen hat jemand angefangen, auf Instagram zu posten. Nichts davon war falsch. Nur hat niemand je festgelegt, was am Ende dabei herauskommen soll, und deshalb kann auch niemand sagen, was funktioniert hat.
Wir fangen deshalb an einer anderen Stelle an. Was soll passieren: mehr Anfragen, mehr Bewerbungen, mehr Bestellungen, bekannter werden. Diese Ziele führen zu völlig unterschiedlichen Maßnahmen, und sie lassen sich nicht alle gleichzeitig verfolgen. Wer alles will, bekommt meistens nichts richtig.
Danach entscheiden wir, welche Kanäle sich lohnen. Für einen Handwerksbetrieb in Köln kann das eine gut gepflegte lokale Präsenz plus zwei Anzeigengruppen sein und sonst nichts. Für einen Anbieter im Geschäftskundenbereich sieht das völlig anders aus. Beides ist richtig, an der jeweils falschen Stelle ist beides Geldverschwendung.
Der schnellste Weg zu Anfragen, solange Budget fließt. Wir bauen die Konten sauber auf, mit sinnvollen Gruppen, ausschließenden Begriffen und Anzeigen, die zur Zielseite passen. Der häufigste Fehler in bestehenden Konten sind fehlende Ausschlüsse: Da wird monatelang Geld für Suchanfragen ausgegeben, die niemals zu einem Auftrag führen.
Sinnvoll, wenn du Nachfrage erzeugen willst statt vorhandene abzugreifen. Funktioniert bei erklärungsbedürftigen Angeboten und im Personalbereich besonders gut, weil man dort Menschen erreicht, die gerade gar nicht suchen. Braucht anderes Material als eine Suchanzeige, nämlich Bilder und Videos, die im Vorbeiscrollen wirken.
Der unterschätzteste Kanal, weil er unspektakulär ist. Menschen, die dich schon kennen, kaufen leichter wieder. Ein Verteiler mit ein paar hundert Adressen und einer Mail alle sechs Wochen bringt regelmäßig mehr als eine teure Kampagne für Fremde.
Ohne saubere Messung ist alles andere Meinung. Wir richten Zielvorhaben ein, prüfen ob sie tatsächlich auslösen, und sorgen dafür dass die Zustimmung der Besucher korrekt behandelt wird. Was nicht messbar ist, sagen wir auch, statt es mit einer Zahl zu überdecken.
Fast jedes Konto, das wir übernehmen, misst falsch. Die häufigsten Fälle: Zielvorhaben, die bei jedem Seitenaufruf auslösen und deshalb hunderte Anfragen im Monat melden, die es nie gab. Oder umgekehrt Formulare, deren Absenden gar nicht erfasst wird, sodass die erfolgreichste Kampagne auf dem Papier als Verlierer dasteht.
Dazu kommt die Einwilligung der Besucher. Wer keine Zustimmung gibt, darf nicht in die Messung einfließen, und je nach Umsetzung fehlt damit ein erheblicher Teil der Daten. Das ist kein Grund, die Zahlen zu ignorieren, aber ein Grund, sie richtig einzuordnen. Wir sagen dir, welcher Anteil erfasst wird und wie wir damit rechnen, statt eine glatte Zahl zu präsentieren, die niemand hinterfragt.
Bevor also Budget freigegeben wird, prüfen wir die Messung einmal komplett durch: Löst jedes Zielvorhaben aus, misst es das Richtige, kommen die Werte in der Anzeigenplattform an. Das dauert einen halben Tag und verhindert, dass du monatelang auf Basis von Unsinn entscheidest.
In der Branche ist es üblich, einen Anteil des Werbebudgets als Honorar zu nehmen. Das klingt fair und setzt genau den falschen Anreiz: Je mehr du ausgibst, desto mehr verdient die Agentur. Der Vorschlag, das Budget zu senken, weil es gerade nicht läuft, kommt dann selten von allein.
Wir rechnen deshalb einen festen Betrag für die Betreuung ab, unabhängig davon, was du in Anzeigen steckst. Wenn wir dir empfehlen, das Budget zu halbieren oder eine Kampagne ganz abzuschalten, kostet uns das nichts. Genau so soll es sein.
Der häufigste Grund für enttäuschende Kampagnen ist nicht die Kampagne. Es ist das, was nach dem Klick passiert. Wenn die Zielseite drei Sekunden lädt, auf dem Handy verrutscht oder erst nach längerem Suchen verrät, wie man Kontakt aufnimmt, ist jeder Euro verloren. Wir prüfen das vorher und sagen es dir, auch wenn das den Kampagnenstart verzögert.
Manchmal ist die Konsequenz eine überarbeitete Zielseite, manchmal reicht eine einzelne Landingpage für die Kampagne. Was sinnvoller ist, hängt davon ab, wie lange du das Thema bespielen willst.
Anzeigen wirken sofort und hören sofort auf, wenn du zahlst. Sichtbarkeit über Suchmaschinen braucht Monate und bleibt danach. Beides gegeneinander auszuspielen ist unsinnig, sinnvoll ist die Kombination: Anzeigen überbrücken die Anlaufzeit, während die organische Sichtbarkeit wächst. Später fährt man das Anzeigenbudget zurück oder setzt es gezielt für einzelne Themen ein.
Dazu kommt inzwischen die Frage, ob dein Unternehmen in den Antworten der KI-Systeme auftaucht. Das ist noch kein Werbekanal, aber ein Sichtbarkeitskanal, und er wächst. Was dahintersteckt, steht unter Sichtbarkeit in der KI-Suche.
Wir kaufen keine Follower und keine Bewertungen, auch nicht über Umwege. Wir schalten keine Kampagnen auf Plattformen, die wir selbst nicht regelmäßig nutzen, weil man dort die kleinen Eigenheiten nicht kennt und Lehrgeld auf deine Rechnung zahlt. Und wir bauen keine Trichter mit sieben Automatisierungsschritten für Unternehmen, die im Monat zwölf Anfragen bekommen. Bei der Menge lohnt sich der Aufwand nicht, da ist ein Anruf schneller.
Lokale Kampagnen funktionieren anders als deutschlandweite. Der Radius ist entscheidend, die Streuverluste sind schnell hoch, und die Suchbegriffe sind oft so speziell, dass die Menge klein bleibt. Dafür ist die Absicht dahinter meistens klar: Wer in Köln nach einem Dienstleister in seiner Nähe sucht, will in absehbarer Zeit beauftragen.
Wir arbeiten für Kunden im Stadtgebiet und im Umland, aus Leverkusen, Bergisch Gladbach, Hürth, Frechen und dem Rhein-Erft-Kreis. Bei kleinen Märkten sagen wir offen, wenn das Volumen einen laufenden Betreuungsaufwand nicht rechtfertigt. Dann richten wir die Kampagne einmal sauber ein und du fährst sie selbst weiter.
Für lokale Suchanzeigen kann man ab etwa fünfhundert Euro im Monat sinnvolle Erkenntnisse gewinnen. Darunter dauert es zu lange, bis genug Daten zusammenkommen, um überhaupt zu erkennen was funktioniert. Bei überregionalen oder umkämpften Themen liegt die Untergrenze deutlich höher.
Dir. Wir richten es auf deinen Namen ein und bekommen Zugriff, nicht umgekehrt. Wenn die Zusammenarbeit endet, behältst du das Konto mit der gesamten Historie. Alles andere wäre eine Fessel und dazu ein Verlust an Lerndaten.
Erste Klicks am selben Tag, belastbare Aussagen nach etwa vier bis sechs Wochen. Vorher sind die Zahlen zu klein, um daraus etwas abzuleiten. Wer nach einer Woche umbaut, optimiert Zufall.
Ja, häufig sogar. Wir sehen uns zuerst an, was dort läuft, und zeigen dir konkret, wo Geld verloren geht. In fast jedem gewachsenen Konto finden sich Kampagnen, die seit Monaten Budget ziehen, ohne dass jemand weiß warum.
Wir haben zu diesem Themenfeld ein paar Beiträge geschrieben, in denen Details stehen, die hier den Rahmen sprengen würden.
Wir schauen uns dein Konto an und sagen dir, wo das Geld hingeht. Ohne Verkaufsgespräch, und wenn alles gut läuft, sagen wir das auch.
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